Als das aufstrebende Unternehmen aufgrund der Rezession im Steinkohlebergbau in den 60er Jahren vor Absatzprobleme gestellt wurde, zeigte sich einmal mehr die Weitsicht des innovativen Firmengründers
Walther Bender.
Kurzerhand erweiterte er 1966 die Produktpalette durch die Übernahme der Wilshaus KG in Herstein/Nahe um die allgemeine Netzschutztechnik (u.a. Asymmetrie-, und Blindleistungs-Relais).
Auf die technischen Veränderungen im Kalibergbau reagierte Walther Bender ebenfalls mit neuen Ideen. Es entstanden robuste und erschütterungssichere ISOMETER®, deren Elektronikschaltungen erstmals vergossen wurden. Durch diese erhöhten Anforderungen ergaben sich weitere Anwendungsmöglichkeiten.
Für die neuen Bohr-/ Pendelwagen und Schrämmaschinen entwickelte BENDER Schleppkabel-Schutzgeräte mit selektiver Abschaltung.
Nachdem Krankenhäuser wegen der Explosionsgefahr der Anästhesiegase im OP-Bereich Interesse an der Schutztechnik im Kohlebergbau zeigten, gelang BENDER die Entwicklung der ersten serienreifen elektronischen ISOMETER®, die auch Sicherheitsbedürfnisse außerhalb des Bergbaus erfüllen konnten.
Das Leitmotto des Firmengründers, „maximale elektrische Sicherheit für Menschen in sensiblen Bereichen“, kam nun in den verschiedensten Einsatzgebieten zum tragen und nach und nach wich die Relaisfertigung der Elektronikfertigung.